Pressemeldungen / Veröffentlichungen


Interview für PICARDIE'S SECRETS

Roland Rinnau im Gespräch mit Maitre Philippe Vermesse,

Sternekoch aus Frankreich und Schüler von Paul Bocuse.


- aufgezeichnet im August 2012


Roland Rinnau lernte Mr. Vermesse vor Jahren bei einer seiner ungezählten, kulinarischen Entdeckungsreisen durch Frankreich kennen. Beim gemeinsamen Kochen, Essen und einem Glas exzellentem Wein kam - fast wie von selbst - ein Gespräch zustande, das wir hier in wesentlichen Teilen in Interviewform wiedergeben. Das waren die Fragen von Maitre Vermesse...


Frage: Wie kamen Sie zum Kochen und Würzen, Herr Rinnau?

Roland Rinnau: Bereits als kleines Kind war ich ständig in der Küche. Ich aß sehr gern, und dort gab es immer etwas Gutes zum Naschen, Kosten, oder wenigstens zu sehen und zu riechen. In unserer gemütlichen Wohnküche gab es auch immer interessante Gespräche - das lebe und liebe ich bis heute mit meiner Familie.


Frage: Was war Ihr erstes Lieblingsgericht?

Roland Rinnau: Ein feines Hühnerfrikassee mit einer wunderbar cremigen, leicht zitronierten Sauce auf lockerem, weichen Reis war von Beginn an mein Favorit. Unverfälschtes Essen wie ein gutes Rührei, frischer Fisch oder eine kräftige Kartoppelsuppe überzeugen mich sehr. Meine Grossmutter war und bleibt dank von Hand gestampftem Kartoffel-Pürree die wahre Sterne-Köchin...


Anmerkung: Stampfkartoffeln mit Spiegelei und zerlassener Butter hießen bei der Oma "Seelentröster". Dieses Essen gab es immer, wenn Roland aufgeschrammte Knie oder anderen Kummer hatte... Roland schneidet heute feines Lauch, angeschwitzt in etwas Olivenöl, gewürzt mit Pfeffer und Muskat, in das Püree - dazu frische Eier direkt vom Bauernhof.

Frage: Was mochten Sie überhaupt nicht?

Roland Rinnau: In meiner Jugendzeit gab es diese Art von Diskussionen, übrigens auch zahlreiche Allergien, überhaupt nicht. Lebensmittel waren wertvoll und wurden auch so behandelt - allerdings war Käse im Gegensatz zu heute nicht unbedingt mein Favorit.


Frage: Für welches Essen würden Sie viel Geld ausgeben?

Roland Rinnau: Für keines - ich würde stets versuchen, selbst zu kochen. Die Mondpreise mancher Sterneköche in ihren "Gourmet-Tempeln" kann ich im Angesicht von so viel Hunger in der Welt nicht nachvollziehen und bin nicht bereit diese zu bezahlen. Auch die "gutbürgerliche Küche" ist ihr Geld nicht wert, wenn statt frischer Zutaten und guter Gewürze nur Convenience-Produkte, Fertig-produkte und Geschmacksverstärker bekannter Hersteller zum Einsatz kommen.


Anmerkung: "Hunger ist der beste Koch" war einer der elterlichen Sprüche... Wer sich in der Welt umschaut, versteht ihn. Pellkartoffeln mit Quark sind gesund!

Frage: Also immer selbst kochen?

Roland Rinnau: Natürlich lasse ich mir auch sehr gern gutes Essen vorsetzen und probiere gern Neues und Fremdes. Am liebsten aber esse ich bei Menschen, denen ich bei der Zubereitung zuschauen und die ich währenddessen Löcher in den Bauch fragen darf - nach der Herkunft ihrer Zutaten oder nach der Geschichte alter Rezepte.


Frage: Was ist Ihre Koch-Philosophie?

Roland Rinnau: Wahrhaft gute Küche besteht zu neunzig Prozent aus frischen, guten Zutaten und zu 10 Prozent aus Phantasie - da halte ich mich an den von mir sehr verehrten Paul Bocuse.


Frage: Warum liefern Sie solch hochwertige Produkte wie Meersalz und Gewürzsalze im Aroma-Nachfüllbeutel aus und verzichten auf Werbung und Design?

Roland Rinnau:  Aus den schon genannten Gründen - Gutes braucht keine kreischbunte Verpackung oder Super-Schnäppchen-Aktionen, und den Mehraufwand für Werbung müsste zudem - wie bei vielen Wettbewerbern - stets der Kunde bezahlen. Wir achten darauf, was IN dem Produkt drin ist, wie es schmeckt und wie unser Kunde mit unserer Qualität zufrieden ist. Der Erfolg gibt uns eindeutig Recht.


Anmerkung: Die Idee, anderen den Umgang mit natürlichen Lebensmitteln und echten Gewürzen wieder neu beizubringen, stammt gar nicht von Roland - es waren seine Frau Manuela und Kinder, Freunde, Bekannte und Nachbarn die ihn drängten sein Wissen aufzuschreiben und seine Rezepte öffentlich zu machen... "Erfolg" heisst deshalb für ihn nicht "maximaler Umsatz".

Frage: Was sind Ihre Pläne, Ihre Vorhaben?

Roland Rinnau: Gern würde ich vor allem Kindern und Jugendlichen, aber auch Familien und Singles mit kleinem Budget mehr über Kochen und gesunde, ausgewogene und kostengünstige Ernährung näherbringen - selber kochen spart nämlich ganz nebenher auch bares Geld….
Neben den umfangreichen Informationen zum Thema Meersalz habe ich zudem vor einiger Zeit noch mehrere Themen-Homepages zum Kochen in Keramik (www.kochkeramik.de), zur Geschichte verschiedener Rezepte (www.kochstory.de), zu Backwaren aus Frankreich (www.baguette-genuss.de) und zu berühmten Süssweinen (www.banyuls-sur-mer.de) neu aufgelegt, für ich leider viel zu selten ausreichend Zeit finde. Immerhin habe ich ja auch noch einen Hauptberuf beim VoyageMedia Reiseführer-Verlag (...lacht)


Frage: Sie haben ein ganz konkretes Projekt...?

Roland Rinnau:  Ja, ich habe in den letzten Jahren nicht nur Gewürzsalze entwickelt, sondern sie auch praktisch getestet. Bei der Suche nach einem kreativ-modernen, völlig neuen und doch bekannten Produkt sind BALLITOS entstanden. Die aus einem spanischen Reste-Essen entstandene Idee ist mittlerweile sogar zum Patent angemeldet.

(Anmerkung: Das Patent wurde im Februar 2015 vom DPMA unter der Marken-Nr. 30 2014 009 033 erteilt)


Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rinnau - und auf ein Wiedersehen!


Nachtrag: Maitre Philippe Vermesse, der selbst in Frankreich ein Sterne-Restaurant führte und sich heute stark für gute und gesunde Küche in Schulen und sozialen Einrichtungen engagiert, hat seit diesem Gespräch den Kontakt zu Herrn Rinnau nicht abreissen lassen...

Mit seinem gastronomischen Engagement wirbt Philippe Vermesse für die Picardie, eine Region im Norden Frankreichs, die zumindest kulinarisch vielen Deutschen völlig unbekannt ist...


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